Albin Moroder (1922 Schlitters im Zillertal/Tirol - 2007 Mayrhofen) : Männer-Büste. - Holzfigur/Schnitzerei

Albin Moroder (1922 Schlitters im Zillertal – 2007 Mayrhofen) :

Männerkopf.

Geschnitzte Büste (Holz) mit Widmung auf dem Sockel:
„Unserem Freund / O. Zehetmair / Gemeinde Mayrhofen Zillertal“.

Höhe (einschl. Sockel) : ca. 24 cm
Sockel : ca. 10 × 10 cm

Die Büste an Kinn und Hutkrempe minimal beschabt, der hölzerne Sockel etwas wasserfleckig.

Biogramm : „Albin Moroder (* 6. Dezember 1922 in Schlitters im Zillertal; † 17. November 2007 in Mayrhofen) war ein österreichischer Bildhauer. Albin Moroder war der zweite Sohn von Otto Moroder und Anna Moroder, geb. Knottner, sowie ein Enkel des Künstlers Josef Moroder Lusenberg (1846–1939).
Aufgewachsen in Schlitters im Zillertal zog die ganze Familie im Jahr 1927 in ein vom Vater neu erbautes Haus in Mayrhofen, da dort ein reger Fremdenverkehr blühte und wirtschaftlichen Aufschwung in die damals arme Region brachte.
Weil bereits sein älterer Bruder Klaus als Holzbildhauer bei seinem Vater in die Lehre ging, konnte der Vater den Sohn Albin, der ebenfalls diesen Beruf anstrebte, zu einer höheren Ausbildung in der Peter-Anich-Gewerbeschule in Innsbruck unter Professor Hans Pontiller anmelden. Nach halbjährigem Schulbesuch brach Albin Moroder die Ausbildung jedoch ab, weil er sich zu wenig betreut fühlte, und absolvierte doch die Holzbildhauer-Lehre innerhalb der Familie. Zeitweise wurde er dabei, zusammen mit seinen beiden Brüdern Klaus und Rudolf, die annähernd gleichzeitig in der Lehre waren, von einem Professor für Anatomie der medizinischen Universität Innsbruck in bildhauerischer Anatomie unterrichtet, den der Vater eigens in den Wintermonaten nach Mayrhofen engagiert hatte.
Schon früh verspürte Albin Moroder in seinem Schaffen „das Bedürfnis, alles zu vereinfachen und moderner zu gestalten“. So hat er modernere, aber immer gegenständlich bleibende Figuren geschaffen, die er auch bei größeren Ausstellungen in Wien, Paris, London und Salzburg zeigte. Befasst hat er sich dabei vornehmlich mit dem christlichen Motiv des Kruzifixes. Als Material seiner Arbeiten verwendet er vor allem Holz, aber auch Bronze.
1945 heiratete er in erster Ehe Erika Kuss. Aus dieser Verbindung entstanden insgesamt fünf Kinder: Gisela, Beate, Rainer, Patrick und Catrin. Nach dem Tod seiner ersten Frau ehelichte er seine zweite Frau Christina.
Als junger Ehemann mit bereits drei Kindern hatte er 1948 die Möglichkeit, zu einem Studienaufenthalt nach England zu gehen. Hier lernte ihn der Bildhauer Henry Moore kennen, mit dem er auf Moores Einladung einige Zeit in dessen Atelier zusammenarbeitete.
Moroder betätigte sich auch als Sänger und Musiker. Als Minnesänger Moroder veröffentlichte er 1986 eine Langspielplatte mit dem Titel Lieder von Herz zu Herz.1 Das Lied Blumen der Liebe wurde als Single ausgekoppelt. – Am 14. Februar 1994 verlieh ihm der österreichische Bundespräsident den Titel Professor.
Die Bronzeskulptur „Trauer – Hoffnung – Zuversicht“ wurde 2002 im Auftrag der Gemeinde Mayrhofen und vor der dortigen Kirche auf der Fläche des ehemaligen Kirchhofs aufgestellt. Albin Moroder war bis zu seinem Tode noch schöpferisch tätig und überreichte in einer Privataudienz im November 2005 Papst Benedikt XVI. ein Kruzifix. Morodors Grab befindet sich auf dem Waldfriedhof Mayrhofen.“ (Wikip., 30.6.20)

245 EUR





Friedrich Paulsen : Geschichte des gelehrten Unterrichts auf deutschen Schulen und Universitäten (Bd. 1, apart). - Leipzig, Veit & Comp., 1919

Friedrich Paulsen : Geschichte des gelehrten Unterrichts auf deutschen Schulen und Universitäten vom Ausgang des Mittealters bis zur Gegenwart.

Dritte erweiterte Auflage,
herausgegeben und in einem Anhang fortgesetzt von Dr. Rudolf Lehmann.

1. Band (apart).

Leipzig, Veit & Comp., 1919.

Groß-Oktav : 22,5 × 15 cm.
Kollation : XXVII, 636 Seiten.

Fester Halbleinenband, Buchdeckel berieben und altfleckig, Rücken zudem lichtbleich. Vorsätze an den äußeren Kanten lichtbleich, die korrodierte Klammerheftung an einigen Stellen sichtbar – Buchblock dennoch fest/stabil. Titel stärker stockfleckig, weiter innen ansonsten nur ganz vereinzelt. Anstreichungen mit blauem Buntstift auf einigen Seiten.

Insgesamt recht passables Studienexemplar.

30 EUR





Friedrich Paulsen : Geschichte des gelehrten Unterrichts auf deutschen Schulen und Universitäten (Bd. 2, apart). - Leipzig, Veit & Comp., 1921

Friedrich Paulsen : Geschichte des gelehrten Unterrichts auf deutschen Schulen und Universitäten vom Ausgang des Mittealters bis zur Gegenwart.

Dritte erweiterte Auflage,
herausgegeben und in einem Anhang fortgesetzt von Dr. Rudolf Lehmann.

2. Band (apart).

Leipzig, Veit & Comp., 1921.

Groß-Oktav : 22,5 × 15 cm.
Kollation : XXII, 834 Seiten.

Orig.-Halbleinenband, Buchdeckel lichtschattig berieben und altfleckig, Rücken zudem lichtbleich. Vorsätze an den äußeren Kanten lichtbleich, Gelenke etwas gelockert, die Klammerheftung an einigen Stellen sichtbar – Buchblock dennoch fest/stabil. Papier innen hie und da gering stockfleckig, mehrere Seiten am Außenschnitt wellig, einige Lagen qualitätsbedingt stärker gebräunt (siehe Abb.).

Insgesamt recht passables Studienexemplar.

30 EUR





Johann Michael Schmitt (1878 Sulzthal/Kissingen-1943 München) : Deckenbildskizze/Empore d. Kirche Sünzhausen (Schweitenkirchen)

Johann Michael Schmitt (1878 Sulzthal/Kissingen-1943 München) :

Deckenbildskizze zur Ausmalung der Empore in der Expositurkirche Sünzhausen Bez. Amt Paffenhofen a.d. Ilm.

Mischtechnik (Bleistift/Buntstift/Aquarell tls. mit Deckweiß), bez. “Jo. Mich. Schmitt”.

Darstellung : ca. 17,5 × 18 cm
Blattmaß : 53 × 30 cm

Das große Blatt zweimal gefaltet, etwas angestaubt, mit einigen Löchlein (Reißnagelspuren) sowie etwas fingerknickrig. Die Darstellung selbst in guter Erhaltung.

Auf der Rückseite handschriftlicher Vermerk : “1937 Sünzhausen bei Pfaffenhofen (erhalten)” (sic).

Beiliegend die Vorzeichnung (Bleistift auf Transparentpapier, siehe Abb.).

45 EUR (reserviert)





Johann Michael Schmitt (1878-1943 München) : St. Martin. - Deckenbildskizze/Orgelempore d. Pfarrkirche Walkersbach, 1925

Johann Michael Schmitt (1878 Sulzthal/Kissingen-1943 München) : St. Martin

Deckenskizze der Orgelempore : „Ausmalung der Pfarrkirche – Walkersbach – B.A. Pfaffenhofen a.d. Ilm“

Mischtechnik (Bleistift/Aquarell),
bez. “Jo. Mich. Schmitt. Mchn. 1925”.

Darstellung/St. Martin : ca. 22 × 15 cm
Darstellung/Evangelisten : ca. 21 × 14,5 cm
Blattmaß : 62 × 33 cm

Deutliche Erhaltungseinschränkungen:
Das große Blatt unterhalb der Darstellung des St. Martin gefaltet. Insgesamt leicht gebräunt, stockfleckig, knickspurig bzw. knittrig. Einriß in der unteren rechten Umrandungs-Ecke der Martinsdarstellung.

Das obere Viertel des Blattes lichtschattig, stärker angestaubt sowie altfleckig, mit Einriß (ca. 2 cm) an der oberen Blattkante. Rechts unterhalb der Martinsdarstellung einige punktförmige Druckspuren.

75 EUR (reserviert)





Johann Michael Schmitt (1878 Sulzthal/Kissingen-1943 München) : Entwurf für Deckenfresko d. Kapelle Maria im Stock (Asch/Fuchstal). - Pastellkreide, 1935

Johann Michael Schmitt (1878 Sulzthal/Kissingen-1943 München) :

Entwurf :
Deckenfresko f. d. Stockkapelle in Asch/Schwaben.

Pastellkreide auf Transparentpapier,
signiert, 1935.

Darstellung : 30,5 × 22 cm
Blattmaß : 36 × 24 cm

Das Transparentpapier an den äußersten Kanten etwas knickspurig, mit fingernagelgroßen Bräunungen in allen vier Ecken (Leimdurchschlag, siehe Abb.).
Die Darstellung selbst in sehr guter, farbfrischer Erhaltung.

Wallfahrtskapelle Maria im Stock, Landkreis Landsberg am Lech

55 EUR (reserviert)





Anonymus: Im Garten/Biergarten (Karikarur / Illustrationsvorlage für "Fliegende Blätter" etc.). - Federzeichnung, um 1900

Anonymus :
Zwei bürgerliche Paare bei Bier und Kaffee im Garten/Biergarten

Federzeichnung,
weder signiert noch datiert.

Darstellung : ca. 14 × 19 cm.
Blatt : 24 × 32 cm.

Das Blatt etwas angestaubt, lichtschattig und altfleckig -
die Darstellung selbst davon nur gering betroffen (siehe Abb.).

Offensichtlich Vorzeichnung für eine Illustration (wohl für „Fliegende Blätter“ etc.).

An Ober- wie Unterrand mit Bleistift bezeichnet “Carl Stauber”.
Ob diese Zuschreibung auf den Illustrator Carl Stauber (1815 Amberg – München 1902) zutrifft, kann ich nicht entscheiden.

Humoristische Karikatur. Simplicissimus.

20 EUR





Joachim Friedrich Siemers : Vorlesungen über Anthropologie, Physiologie und Diätetik. - Leipzig, 1852

Joachim Friedrich Siemers : Vorlesungen über Anthropologie, Physiologie und Diätetik.

Für Gebildete aller Stände gehalten im akademischen Gymnasium zu Hamburg.

Leipzig, Weber, 1852.

Klein-Oktav : 17,5 ×11,5 cm.
Kollation : XVI, 475 S.

*Es fehlt das Titelbaltt, der Text ansonsten komplett (Seite für Seite durchgesehen).

Privater Halblederband d. Zeit. Einband an Kanten und Ecken sehr deutlich berieben/bestoßen, kleiner Einriss oben am Rücken. Antiquar. Notizen von alter Hand auf Vorsatz und Vortitel, das Titelblatt ausgeschnitten. Bindung fest/stabil. Papier innen durchgehend meist stärker/bis stark stockfleckig, wenige Seiten mit Flecken von Kaffee o.ä. (siehe Abb.).

Rarissimum!

Joachim Friedrich Siemers (1792 Hamburg – 1863), Arzt, Sekretär des naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg.

95 EUR





GRAPHISCHE NEUHEITEN / Folge II : Kleine Allegorien (Art déco) - Einzelblatt. - Wolfrum & Co, 1907

GRAPHISCHE NEUHEITEN /Folge II

Blatt 14 : Kleine Allegorien.

Farblithographie oder Farbzinkographie, 1907.

Einzelblatt aus :
GRAPHISCHE NEUHEITEN : Folge II (von 2)
Karten, Vignetten, Umrahmungen, Buchschmuck, Etiketten, Monogramme, Initialen, Zierleisten, Kalender, Plakate.
Originalentwürfe in Farben- und Lichtdruck.

Wien/Leipzig, Friedrich Wolfrum & Co, 1907.

Blattgröße : 44 × 33 cm (vollrandig erhalten).

Die unbedruckten Blattkanten zuäußerst deutlich lichtschattig und stockfleckig, mit wenigen schwachen Stoßspuren.
Zwei stecknadelkopfkleine Stockfleckchen oben an der Vignette mit dem Storch (siehe Abb.) – die einzelnen Darstellungen ansonsten in schöner Erhaltung.

Schmuckblatt, Secessionsstil

35 EUR





GRAPHISCHE NEUHEITEN / Folge II : Kalender-Entwurf (Pierrot/Pedrolino) - Einzelblatt. - Wolfrum & Co, 1907

GRAPHISCHE NEUHEITEN /Folge II

Blatt 45 : Entwurf zu einem Kalender.

Farblithographie oder Farbzinkographie, 1907.

Einzelblatt aus :
GRAPHISCHE NEUHEITEN : Folge II (von 2)
Karten, Vignetten, Umrahmungen, Buchschmuck, Etiketten, Monogramme, Initialen, Zierleisten, Kalender, Plakate.
Originalentwürfe in Farben- und Lichtdruck.

Wien/Leipzig, Friedrich Wolfrum & Co, 1907.

Blattgröße : 44 × 33 cm (vollrandig erhalten).

Die unbedruckten Blattkanten zuäußerst etwas lichtschattig, altfleckig sowie gering knickspurig.
Die Darstellung selbst mit wenigen schwachen Abriebspuren (siehe Abb.) – ansonsten in schöner Erhaltung.

Schmuckblatt, Jugendstil, Secessionsstil

35 EUR






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